Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln!

Beiträge vom 19. März 2008

Schmerzfrei dank Verapamil?

Mittwoch, 19. März 2008 21:31

Meine letzte Attacke war am Sa 15. März früh morgens. Seitdem hatte ich keine Attacken mehr. Verapamil nehme ich wie beschrieben seit Freitag 14. März abends. Am Sonntag, 16. März habe ich die Dosis auf 3 mal täglich 80mg erhöht.

Laut den Erfahrungsberichten von anderen tritt die Wirkung von Verapamil erst nach einigen Tagen ein. Sollte es bei mir schon nach knapp 24 Stunden wirken? Oder habe ich nur gerade ein paar schmerzfreie weil mein Cluster ja sowieso diesmal sehr unregelmäßig auftaucht? Vielleicht ist meine Episode für diesmal vorerst auch schon vorbei?

Fragen über Fragen, ich werde aber mein Verapamil erstmal weiterhin nehmen und morgen früh habe ich ja sowieso einen Termin bei meinem Neurologen, mal sehen was der dazu sagt. Und bis dahin hoffe ich auch weiterhin auf eine schmerzfreie Zeit.

Thema: Allgemein, Medikamente | Kommentare (2) | Autor: Markus

Verapamil

Mittwoch, 19. März 2008 20:54

Verapamil (Verapamilhydrochlorid) ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Calciumantagonisten oder Calciumkanalblocker, der gefäßerweiternd und im AV-Knoten des Herzens leitungsverzögernd wirkt. Verapamil zählt zu den Phenylakylaminen. Es wird zur Prophylaxe von Clusterkopfschmerzen eingesetzt.

Verapamil zählt bei Clusterkopfschmerzen zu den Medikamenten der ersten Wahl im Bereich der Prophylaxe. Verapamil wurde nicht für CKS entwickelt sondern eigentlich zur Behandlung von Herzpatienten und Bluthochdruck. Es wirkt aber bei einer Vielzahl von Clusterpatienten vorbeugend und kann die Entstehung von Schmerzattacken teilweise komplett verhindern. Es scheint nicht genau bekannt zu sein warum es wirkt, da der Cluster allgemein ja noch relativ wenig erforscht ist. Aber man vermutet wohl das die Blutdruck senkende Wirkung von Verapamil verhindert, das die im Rahmen der Clusterattacke normalerweise anschwellenden Gefäße auf die Nerven drücken, was auch den Schmerz auslöst.

Das ist alles natürlich nur mein Laienhafter versuch einer Erklärung und mit sicherheit medizinisch nicht ganz korrekt dargestellt, aber ich hoffe das meine Erklärung trotzdem für etwas mehr Verständniss sorgen kann ;-)

Thema: Lexikon, Medikamente | Kommentare (3) | Autor: Markus