Montag, 24. März 2008 22:17
Der bekannte Filmregisseur Frank Capra litt auch unter Cluster-Kopschmerzen. Neben dem Golden Globe erhielt er 3 mal den Oscar als Regisseur und 1 mal als Produzent. Zu seinen berühmtesten Filmen zählten u.a.: Mr. Smith geht nach Washington, Arsen und Spitzenhäubchen, Es geschah in einer Nacht und Mr. Deeds geht in die Stadt.
In seiner Autobiographie The name above the title beschreibt Frank Capra eine Clusterschmerz-Attacke mit folgenden Worten:
“Plötzlich drückte ein gewaltiger Geister-Vogel drei seiner schmerzhaften Klauen tief in meinen Kopf und mein Gesicht und versucht mich hochzuheben. Ohne Warnung, ohne irgendwelche Vorzeichen. Einfach nur Bamm! Ein gewaltiger, todbringender Schmerz breitete sich über mein rechtes Auge aus. Fest umklammerte ich meinen Kopf, stolperte nach draussen zu den Rasenflächen, durch die Hecken zu den menschenleeren Tennisplätzen. Dort in der Dunkelheit jammerte und rang ich nach Luft. Ich blies die Backen auf und prustete kurze Atemstöße, leckte über meine heissen Lippen, wischte mir die Tränen die aus meinem rechten Augen liefen ab, umklammerte verzweifelt meinen Kopf und versuchte ihn aus der eisernen Umklammerung der teuflischen Klauen zu befreien. Eine nervenzerreisende Stunde später liesen die Klauen von mir ab. Der Anfall lies so schnell nach wie er mich erschüttert hatte. Erleichterung setzte ein. Es ist vorbei. Mörderische Kopfschmerzen, aber es ist vorbei.”
(Quelle: www.med-owl.com, frei übersetzt durch mich)