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Kopfschmerz-Tagebuch

Montag, 19. Mai 2008 13:20

Ich kann nur jedem, der häufiger unter Kopfschmerzen leidet ein eigenes Kopfschmerztagebuch zu führen. Auch wenn es sich nicht um Clusterkopfschmerzen handelt, ist es für einen behandelnden Arzt und die Diagnose sehr hilfreich über die Art und Häufigkeit der Kopfschmerzen anhand dieses Tagebuchs mehr zu erfahren.

Für den Anfang reicht es sich Tag und Uhrzeit sowie Art, Dauer und Stärke der Kopfschmerzen zu notieren. Vielleicht noch mit entsprechenden Vermerken, wenn man vorher etwas besonderes getan oder gegessen hat. Wer es genauer machen möchte, sollte evtl. noch einige Dinge mehr notieren wie z.B. sonstige Begleit Symptome, welche Medikamente wurden dagegen genommen, wie haben die Medikamente gewirkt usw. Je genauer man solch ein Kopfschmerz-Tagebuch führt umso genauer kann man sich und seinen Kopfschmerz kennenlernen und somit eventuelle Schmerzauslöser (Trigger) erkennen und vermeiden.

Ich persöhnlich führe mein Kopfschmerztagebuch auf 2 Arten. Zum einen Chronologisch wie in einem Kalenderbuch wie ein richtiges Tagebuch mit allen wichtigen Informationen. Zum anderen zeichne ich noch jeden Monat eine Skala. Von Links nach rechts die Tage und von oben nach unten die Schmerzstärke, so kann ich auf einen Blick erkennen wann sich Häufungen ergeben und wann die Schmerzenphasen stärker oder schwächer werden.

Wenn ich es schaffe, werde ich demnächst hier eine Vorlage von meinen Kopfschmerz Tagebuch zum Download anbieten.

Thema: Allgemein, Lexikon | Kommentare (0) | Autor: Markus

Triptane

Montag, 12. Mai 2008 12:52

Triptane sind Arzneistoffe zur Akutbehandlung der Migräne und des Cluster-Kopfschmerzes. Ihr Wirkmechanismus beruht auf einer selektiven Stimulierung von Serotonin-Rezeptoren des Subtyps 5-HT1B/1D.

Um es einfach zu erklären, ist Triptan ein Stoff, welcher als eines der wenigen Mittel bei einer aktuen Schmerzattacke eingesetzt werden kann um die Schmerzen zu beenden. Also kurz gesagt ein Schmerzmittel gegen Cluster. Es gibt verschiedene Triptane und jeder Clusterpatient muss den Triptan-Wirkstoff in absprache mit seinem Arzt finden, der bei ihm am besten anschlägt. Zu den bekanntesten und am häufigsten angewendeten Präperaten zählen wohl AscoTop und Imigran.

Wichtig ist vor allem, das eine Verabreichungsform gewählt, die möglichst schnell im Körper wirkt. Bewährt haben sich dabei Nasensprays und Spritzen. Tabletten sind und Zäpfchen sind für die Aktubehandlung eher ungeeignet, da es zu lange dauert bis das Triptan seine Wirkung entfalten kann und die Attacke dann schon wieder vorbei sein kann. Desweiteren Berichten viele davon, das Triptane nur dann die Schmerzen beenden können, wenn sie möglichst schnell nach beginn der Attacke verabreicht werden. Eine zu späte Einnahme kann dazu führen, das es gar nicht mehr wirkt.

Oft werden wohl auch Triptane als Schmelztabletten verschrieben. Es scheint der Irrglaube zu bestehen, das Schmelztabletten schneller Wirken als normale Tabletten. Das ist aber nicht unbedingt so. Schmelztabletten wurden nicht entwickelt um schneller zu wirken, sondern sie sind für manche Menschen nur einfacher bei der Einnahme. Da sie zum Beispiel bei Übelkeit einfach im Mund geschmolzen werden und nicht geschluckt werden müssen, was wohl für viele Migränepatienten wichtig ist.

Wie immer gilt auch bei diesem Beitrag, das ich ein medzinischer Laie bin und nur von meinen persönlichen Erfahrungen berichte. Es sollte auf jedenfall IMMER einer kompetenter Arzt zur Behandlung aufgesucht werden.

Mehr über Triptane unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Triptane

Thema: Ascotop, Lexikon, Medikamente | Kommentare (0) | Autor: Markus